Aktuelles

Kastrationsaktion

October 08, 2019

In Deutschland leben rund zwei Millionen Katzen auf der Straße. Sie sind hungrig und immer auf der Suche nach Futter, meist von Parasiten befallen, verletzt oder krank. So ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben, und obwohl es überall Tierschützer gibt, die sich mit Futterstellen und Gesundheitsfürsorge kümmern, gehen doch viele der Straßenkatzen elend zugrunde.

Auch im Raum Waiblingen gibt es viel zu viele freilaufende Katzen.

Das Problem betrifft aber auch die Frauchen und Herrchen von Hauskatzen. Denn es sind nicht nur die Streuner, die sich unkontrolliert vermehren. Auch die unkastrierten „Freigänger“ sorgen für Nachwuchs mit den Straßenkatzen. Deshalb reicht es nicht, nur die Streuner zu kastrieren. Bei einem als „Freigänger“ lebenden weiblichen Tier muss man jederzeit mit unerwartetem und möglicherweise unerwünschtem Nachwuchs rechnen. Und die Besitzer eines Katers müssen sich darüber im Klaren sein, dass ihr Liebling auf seinen nächtlichen Streifzügen möglicherweise das Katzenelend vergrößert.

Dabei ist die Kastration für den Tierarzt ein Routine-Eingriff. Er wird unter Narkose durchgeführt und ist für die Tiere ungefährlich. Sie sind meist nach ein bis drei Tagen wieder völlig gesund. Es ist also nur ein kleiner Schritt, aber mit ganz großer Wirkung, wenn es darum geht, die Lebensbedingungen der Katzenpopulation nachhaltig zu verbessern.

Bei dieser Gelegenheit sollte man auch daran denken, sein Tier kennzeichnen zu lassen, entweder durch einen Mikrochip oder durch eine Tätowierung. Dies ist – ebenso wie die Kastration – ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung für den Schutz von Haustieren. Zwei Schritte sind dabei wichtig, nämlich markieren und registrieren. Markieren heißt, das Haustier vom Tierarzt unverwechselbar kennzeichnen zu lassen, und zwar durch eine Tätowierung oder durch einen Mikrochip, der unter die Haut gespritzt wird. Der Mikrochip ist ein reiskorngroßes Röhrchen mit einprogrammierter Identifikationsnummer, die durch ein Lesegerät erkennbar wird. Ebenso wichtig wie das Markieren ist das Registrieren.

Daher appelliert der Tierschutzverein Waiblingen: Lassen Sie Ihre Katze / Ihren Kater kastrieren und kennzeichnen.

Sollten Sie Ihre Kätzin oder Ihren Kater, in der Zeit vom 15. Oktober 2019 - 30. November 2019 kastrieren und gleichzeitig kennzeichnen lassen und in Korb, Kernen, Weinstadt und Waiblingen mit allen Ortsteilen oder in Remshalden-Grunbach wohnen, erhalten sie bei Vorlage der Rechnung einen Zuschuss bei einem Kater von € 30,-- und bei einer Kätzin von € 40,-- .

Kommen Sie und machen Sie mit!


Kein Tier sollte geboren werden, um nach kurzer Zeit qualvoll zu verenden.

Bitte informieren Sie sich bei den hiesigen Tierärzten oder direkt bei Tierschutzverein Waiblingen über die jeweiligen Modalitäten.

Tierschutzverein Waiblingen u. U. e. V.

Hausweinberg 43

71334 Waiblingen

Tel. 07151 99 472 56

Tel. 0171 19 888 79

info@tierschutzverein-waiblingen.de

Sonne und Hitze - Tiere auf der Weide brauchen viel Trinkwasser und Schatten

August 04, 2019

Pressemitteilung

 
Sonne und Hitze - Tiere auf der Weide brauchen viel Trinkwasser und Schatten

 

Der Landestierschutzverband weist darauf hin, dass Tiere auf der Weide zurzeit extrem unter der Hitze und intensiven Sonneneinstrahlung leiden können und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit. 
 
Die kommenden Tage werden wieder extrem heiß, vor allem für Tiere auf der Weide kann das schnell kritisch werden. Immer wieder erreichen den Landestierschutzverband Meldungen besorgter Tierfreunde über Rinder, Schafe, Ziegen, Ponys und Pferde, die ohne ausreichende Versorgung mit Frischwasser und ohne Schatten in der prallen Sonne stehen müssen. Zu Recht, denn Weidetiere leiden oft noch stärker als Menschen an den Folgen zu intensiver Sonnen- und Hitzeeinwirkung. Grundsätzlich gilt deswegen: 
 
Schatten und Wasser sind für Weidetiere ein absolutes Muss ! 
 
Ausgewachsene Rinder und Pferde beispielsweise haben bei normalen Temperaturen einen täglichen Durchschnittsbedarf von etwa 40 Litern Trinkwasser - milchproduzierende Kühe bzw. Mutterkühe mit Kälbern brauchen sogar fast das Doppelte. Auch für Schafe ist ausreichend Trinkwasser lebensnotwendig. An heißen Tagen steigt der Wasserbedarf bei allen Tieren im Freien noch einmal drastisch an. „Deshalb bitten wir Tierhalter dringend, ihren Weidetieren immer genügend Trinkwasser zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig rufen wir Tierfreunde dazu auf, ebenfalls ein Auge auf die im Freien gehaltenen Tiere zu haben,“ appelliert der Vorsitzende des Landestierschutzverbandes Stefan Hitzler und setzt hinzu: “denn Trinkwasser ist gerade jetzt überlebenswichtig. Notfalls sollte man auch keine Scheu davor haben, offensichtlich durstige Tiere und längerzeitig leerstehende Tränken und Tränkewagen dem für Tierschutz zuständigen Veterinäramt zu melden.“ 
 
Witterungsschutz - ausreichend Schatten für alle Tiere 
 
Weidetiere sind fest eingezäunt, sie können also nicht ausweichen, wenn es ihnen zu heiß wird. Deshalb ist auch ein Witterungsschutz gerade jetzt im Hochsommer unerlässlich. Fehlen natürliche Schattenspender, wie dichte Laubbäume oder bieten die vorhandenen Büsche und Bäume nicht genügend Schatten für alle Tiere einer Gruppe gleichzeitig, müssen zusätzliche Schattenplätze geschaffen werden. Schon eine großflächig gespannte Plane schützt vor der direkten Sonneneinstrahlung. Auch stechende oder beißende Insekten sind für Weidetiere oft eine wirkliche Plage. Selbst heftige Hitzegewitter mit teilweise großen Hagelkörnern können eine Gefahr für die Tiere werden und sie in kopflose Panik versetzen. Aus Sicherheitsgründen sollte deswegen immer ist ein schützender Unterstand vorhanden sein, wenn Weidetiere den Sommer im Freien gehalten werden. 

„Eine weitaus sinnvollere Maßnahme ist natürlich, die Tiere über die Mittagshitze in den Stall zu holen und nur am frühen Morgen oder späten Abend bzw. über Nacht auf die Weide oder Koppel zu lassen“, rät Stefan Hitzler „dann sind nicht nur die Temperaturen erträglich, sondern auch Mücken und Bremsen weniger aktiv. Die ideale Haltung bietet den Tieren die freie Wahl, sich selbst den für sie angenehmsten Platz drinnen oder draußen zu suchen.” 
 
Der Landestierschutzverband nimmt deshalb auch jeden Hinweis aus der Bevölkerung ernst und bittet alle Mitbürger, bei Verdacht auf unzureichende Weidetierhaltungen zum Schutz der Tiere umgehend den örtlichen Tierschutzverein, die Polizei oder das zuständige Veterinäramt zu informieren. 
 
Hintergrund

Prinzipiell kommen Pferde, Schafe und Rinder mit Kälte wesentlich besser zurecht, als mit der augenblicklich herrschenden Hitze. Hohe Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung stellen für Tiere auf der Weide eine große gesundheitliche Belastung dar, vor allem wenn ihnen nicht genügend Trinkwasser zur Verfügung steht und/oder sie nicht in den Schatten ausweichen können. Mit zunehmender Körpertemperatur werden die Tiere unruhig und geraten unter Hitzestress, gefolgt von Schwächeanzeichen und Kreislaufzusammenbruch, der unter Umständen sogar tödlich enden kann. So sind im Juni 2018 aufgrund Wasser- und Schattenmangel im Raum Kirchheim/Teck Schafe auf der Weide elend verendet. Gegen den Tierhalter wurde Strafanzeige erstattet. Jeder Tierhalter ist nach geltendem Tierschutzrecht dazu verpflichtet, seine Tiere vor solchen Leiden zu bewahren und entsprechend Vorsorge zu treffen. 
 
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Über den Deutschen Tierschutzbund, Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg ist der Landesverband des Deutschen Tierschutzbundes und bildet den "Dachverband" von über 100 Tierschutzvereinen in BadenWürttemberg. Unsere Aufgabe ist es unter anderem, mithilfe von Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen, der Mitarbeit in Gremien und einem umfassenden Informations- und Beratungsservice für unsere Mitglieder einerseits und die breite Öffentlichkeit andererseits, den Tieren eine Stimme zu geben. Jedes Mitgeschöpf hat Anspruch auf Unversehrtheit und ein artgerechtes Leben. Wir wollen, dass dieser Anspruch für alle Tiere verwirklicht wird - in der Landwirtschaft, der Forschung, im Privathaushalt und wo immer der Mensch mit Tieren Umgang hat. 
 
Pressekontakt Geschäftsstelle des Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V.

Unterfeldstr. 14 B 76149 Karlsruhe

Tel.: 0721 704573

Fax.: 0721 705388

E-Mail: mail@landestierschutzverband-bw.de

Website: http://www.landestierschutzverband-bw.de/ltsv/

Unser Taubenturm

July 08, 2019

UNSER TAUBENTURM STEHT ! 

Endlich - es ist soweit. Am 02.07.2019 wurde der Taubenturm aufgebaut.

Wir möchten uns bei allen Sponsoren und Helfern, die dieses Projekt ermöglicht haben, recht herzlich bedanken!

Keine vorschnelle Hilfe bei jungen Wildtieren

April 23, 2019

Bitte keine vorschnelle Hilfe bei jungen Wildtieren

Scheinbar verwaiste Jungvögel und junge Wildtierbabys sind oft gar nicht so verlassen und hilflos wie viele denken. Vorschnelle Hilfsaktionen können Jungtieren mehr schaden, als nutzen.

In den Tierheimen in Baden-Württemberg werden zurzeit wieder zahllose flugunfähige Jungvögel, gerettete Entenküken und andere junge Wildtierwaisen abgegeben. Doch nicht immer sind diese Jungtiere tatsächlich in Not und benötigen menschliche Hilfe.

Kaum hat der Frühling offiziell begonnen, werden schon die ersten Jungtiere aufgefunden und aus gut gemeinter aber übermotivierter Tierliebe eingesammelt.

Falsch ist dies deswegen, weil viele Jungvögel ihr Nest bereits verlassen, bevor ihr Gefieder vollständig ausgebildet ist. Obwohl sie dann recht hilflos wirken, sind sie nicht so verloren und verlassen wie es den Anschein macht. Sie werden trotzdem weiterhin von den Elterntieren beobachtet, bewacht und versorgt. Selbst wenn sie sich nicht nächster Umgebung aufhalten. Auch Fliegen will gelernt sein und gerade die ersten Flugversuche sind sehr anstrengend und gehen oft erst einmal daneben. So sind „Bruchpiloten“, die ungewollt eine Bauchlandung am Boden gemacht haben, bei den ersten Ausflügen keine Seltenheit. Deshalb müssen sich die Jungvögel zwischen den einzelnen Flugetappen auch immer wieder erst erholen und fliegen nicht gleich weg, wenn sich Menschen nähern.

Stefan Hitzler, erster Vorsitzender des Landestierschutzverbandes, rät deshalb: „Werden Jungvögel gefunden, die teilweise noch nackt und offensichtlich nicht flugfähig sind, sollten sie am besten einfach wieder ins Nest zurückgesetzt werden. Das Nest ist meistens ganz in der Nähe und die Vogeleltern nehmen das Junge problemlos wieder auf. Hat der Vogel dagegen schon fast sein volles Gefieder, handelt es sich vermutlich um einen „Fluganfänger“. Notfalls bringt man ihn aus der Gefahrenzone von Fahrzeugen, Katzen und Fußgängern. Hierzu eignet sich z.B. ein nahe gelegenes Gebüsch. Dort ist er in Sicherheit. Die Menschen sollten sich dann entfernen, damit Jung- und Elterntiere in Ruhe zueinander finden. Der Kleine wird seine Vogeleltern ziemlich schnell lautstark auf sich aufmerksam machen und von ihnen dort dann weiter versorgt. Im Gegensatz zu Säugern stören sich Vogeleltern nicht am menschlichen Geruch, der beim Anfassen der jungen Vögel hinterlassen wird.“

Auch bei Entenküken ist die Entenmutter i.R. nicht weit weg. Im Gegensatz zu Singvögeln gehören Enten, Gänse und Hühnervögel zu den „Nestflüchtern“, d.h. die frisch geschlüpften Küken können zwar noch nicht fliegen, laufen der Mutter aber sofort hinterher. Ein Einfangen wird jedoch nur dann notwendig, wenn sich eine Entenfamilie weit weg von Gewässern im bebauten Siedlungsgebiet verirrt hat oder wenn sie durch den Straßenverkehr in Lebensgefahr gerät. Im Fall einer solchen Familienumsiedlung muss stets dafür gesorgt werden, dass zuerst die Entenmutter eingefangen wird, denn sie kann im Gegensatz zu den Küken wegfliegen.

Wie verhält man sich richtig?
 

Scheinbar hilflose Jungtiere sollten – sofern sie nicht offensichtlich verletzt sind – in jedem Fall zunächst einige Zeit beobachtet werden und zwar so, dass sich die Tiere nicht gestört fühlen. Manche Jungtiere werden von ihren Müttern ganz gezielt über viele Stunden alleine gelassen. Gerade Rehe und Feldhasen suchen ihre neugeborenen Jungen nur zum Säugen kurz auf. Danach lassen sie die Kleinen im hohen Gras oder in der Ackermulde zurück und verlassen sich ganz auf deren gute Tarnung. Die Überlebensstrategie heißt hier nicht „flüchten“, sondern „reglos sitzen bleiben und nicht auffallen“. Zufällig entdeckte kleine Feldhasen oder Rehkitze sind also noch lange keine Waisenkinder. Hat man sie trotzdem angefasst und sie riechen nach Mensch, werden sie vom Muttertier oft nicht mehr angenommen, deshalb: „Finger weg!“. 

„Nur bei offensichtlich geschwächten, kranken, ausgehungerten, unterkühlten oder völlig durchnässten Jungtieren bzw. wenn sich tatsächlich kein Elterntier um die Kleinen kümmert, ist es sinnvoll, die Tiere aufzunehmen,“ stellt Hitzler noch einmal klar. „Wer sich unsicher ist, sollte vorab im Tierheim anrufen und dort Rat einholen. Erkennbar verletzte Tiere müssen tatsächlich schnellstmöglich versorgt werden und sollten deshalb ohne Umweg zum nächsten Tierarzt gebracht werden.“  

Um alle Wildtierarten möglichst wenig bei der Jungenaufzucht zu stören, ist es gerade jetzt im Frühjahr wichtig, die Wald- und Wiesenwege nicht zu verlassen und in der Nähe von Brutgebieten Hunde zur Sicherheit an die Leine zu nehmen.

 

Tierschutzverein Waiblingen u. U. e.V.

Hausweinberg 43

71334 Waiblingen

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Weihnachtsgrüße

December 19, 2018

Lieber Tierfreund,

wieder geht ein Tierschutzjahr zu Ende.
Tierleid und Tierglück waren auch dieses Jahr unser ständiger Begleiter. Für uns war es oftmals schlimm, wie muss es erst für die Tiere gewesen sein, die hilflos ihrem Schicksal ausgeliefert waren. Aber da waren auch die schönen Momente, wenn wir Tieren zu einer neuen Chance verhelfen konnten. Momente, die uns bestärken, immer weiter zu machen, weil nichts sinnlos ist.

Wir danken Ihnen, dass Sie uns dabei unterstützt und uns die Treue gehalten haben. Durch Ihre Hilfe bei der Versorgung, Pflege und Unterbringung der Tiere, diverser Events, leckerer Kuchen-, Sach-und Geldspenden und durch sonstige Aktivitäten, konnten wir helfen.

Vielen, vielen Dank dafür!

Wir wünschen Ihnen sowie Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen tollen Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2019! 

Weihnachtliche Grüße im Namen des gesamten Vorstandes.

Kastrationsaktion

October 14, 2018

Lassen Sie Ihre Katze / Ihren Kater kastrieren und kennzeichnen!

Auch in diesem Jahr werden wir wieder einen Zuschuss gewähren. 
Sollte ein Katzenbesitzer in der Zeit vom 15. Oktober 2018 - 30. November 2018 einen Kater oder Kätzin kastrieren und gleichzeitig kennzeichnen lassen und in Korb, Kernen, Remshalden-Grunbach, Weinstadt und Waiblingen 
mit allen Ortsteilen wohnen, erhält der Katzenbesitzer bei Vorlage der Rechnung einen Zuschuss bei einem Kater von € 30,-- und bei einer Kätzin von € 40,--.

Bitte senden Sie die Rechnung an den

Tierschutzverein Waiblingen u.U. e.V.
Hausweinberg 43
71334 Waiblingen

Korber Hundebadetage 2018

August 05, 2018

Wann & Wo?

Samstag 22.09.2018 / 10 - 22 Uhr

Sonntag 23.09.2018 / 11 - 18 Uhr

Freibad 71404 Korb

Ein tierisches Vergnügen erwartet alle Hundefreunde im Freibad Korb. Einmal ausgelassen nach Herzenslust planschen und toben, ohne dabei andere Badegäste zu stören. Eingeladen sind alle Vierbeiner mit Anhang. Die Veranstaltung ist kostenlos!

Die gute Tat - Unsere jüngsten Spender

July 08, 2018

Emma, Emilia und Melina aus der 4. bzw. 1. Klasse sind ganz allein auf die Idee gekommen, auf dem Flohmarkt Sachen zugunsten des Tierschutzes zu verkaufen. Sie haben fleißig gesucht und eine ganz Menge an Dingen zusammen bekommen. Sie hatten damit großen Erfolg und haben dann sogar noch was von ihrem Taschengeld dazu gegeben!

Das stolze Ergebnis von 87,45 € haben sie bei einem Treffen unserer 1. Vorsitzenden, Frau Werner, übergeben. Die drei haben schon wieder weitere Ideen, und wir sind gespannt, was den jungen Damen noch einfällt.

Wir wünschen viel Erfolg und bedanken uns recht herzlich im Namen aller Tiere.

Kastrationsaktion

April 18, 2018

Aktion gegen das Katzenelend

Der Tierschutzverein Waiblingen bietet einen Zuschuss zur Kastration von Hauskatzen an

 

In Deutschland leben rund zwei Millionen Katzen auf der Straße. Sie sind hungrig und immer auf der Suche nach Futter, meist von Parasiten befallen, verletzt oder krank. So ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben, und obwohl es überall Tierschützer gibt, die sich mit Futterstellen und Gesundheitsfürsorge kümmern, gehen doch viele der Straßenkatzen elend zugrunde.

Für den Tierschutz sind freilebende Katzen ein großes Problem. Da sich viele der erwachsenen Tiere nicht mehr an den Menschen gewöhnen lassen, muss man versuchen, ihr Leid in der Freiheit zu lindern. Deshalb betreut auch der Tierschutzverein Waiblingen an verschiedenen Orten freilebende Katzen. Hier sind Futterstellen eingerichtet, an denen sich die Tiere satt fressen können. Dabei wird auch ihr Gesundheitszustand kontrolliert und sie werden gezählt. Am wichtigsten aber ist, dass sich die Streunerkatzen dort einfangen lassen. Sie werden dann zum Tierarzt gebracht, unter Narkose kastriert und einige Tage nach dem Eingriff – wenn sie wieder ganz gesund sind – wieder freigelassen. Dies ist der einzige Weg, um die unkontrollierte Vermehrung der Katzenpopulation zu stoppen und damit das Katzenelend nachhaltig zu lindern.

Das Problem betrifft aber auch die Frauchen und Herrchen von Hauskatzen. Denn es sind nicht nur die Streuner, die sich unkontrolliert vermehren. Auch die unkastrierten „Freigänger“ sorgen für Nachwuchs mit den Straßenkatzen. Deshalb reicht es nicht, nur die Streuner zu kastrieren. Bei einem als „Freigänger“ lebenden weiblichen Tier muss man jederzeit mit unerwartetem und möglicherweise unerwünschtem Nachwuchs rechnen. Und die Besitzer eines Katers müssen sich darüber im Klaren sein, dass ihr Liebling auf seinen nächtlichen Streifzügen möglicherweise das Katzenelend vergrößert.

Dabei ist die Kastration für den Tierarzt ein Routine-Eingriff. Er wird unter Narkose durchgeführt und ist für die Tiere ungefährlich. Sie sind meist nach ein bis drei Tagen wieder völlig gesund. Es ist also nur ein kleiner Schritt, aber mit ganz großer Wirkung, wenn es darum geht, die Lebensbedingungen der Katzenpopulation nachhaltig zu verbessern.

Bei dieser Gelegenheit sollte man auch daran denken, sein Tier kennzeichnen zu lassen, entweder durch einen Mikrochip oder durch eine Tätowierung. Dies ist – ebenso wie die Kastration – ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung für den Schutz von Haustieren. Zwei Schritte sind dabei wichtig, nämlich markieren und registrieren. Markieren heißt, das Haustier vom Tierarzt unverwechselbar kennzeichnen zu lassen, und zwar durch eine Tätowierung oder durch einen Mikrochip, der unter die Haut gespritzt wird. Der Mikrochip ist ein reiskorngroßes Röhrchen mit einprogrammierter Identifikationsnummer, die durch ein Lesegerät erkennbar wird. Übrigens: Für Reisen innerhalb und außerhalb der EU müssen Katzen gechipt sein. Ebenso wichtig wie das Markieren ist das Registrieren. Der Deutsche Tierschutzbund bietet dazu die kostenlose Aufnahme in sein Deutsches Haustierregister an. Dort haben rund 700 000 Halter ihre Tiere angemeldet. Nachdem die Katze tätowiert oder gechipt wurde, füllt man den Meldebogen des Deutschen Haustierregisters aus und schickt ihn an das Deutsche Haustierregister, Baumschulallee 15 in 53115 Bonn.

 

Daher appelliert der Tierschutzverein Waiblingen: Lassen Sie Ihre Katze / Ihren Kater kastrieren und kennzeichnen!

Sollten Sie in der Zeit vom 20. April bis 31. Mai 2018 einen Kater oder Kätzin kastrieren und gleichzeitig kennzeichnen lassen und in Korb, Kernen, Remshalden-Grunbach, Weinstadt und Waiblingen mit allen Ortsteilen wohnen, erhalten Sie bei Vorlage der Rechnung einen Zuschuss bei einem Kater von € 30,-- und bei einer Kätzin von € 40,--.

 

Nähere Informationen gibt es bei den Tierärzten oder direkt beim Tierschutzverein Waiblingen.

 

Tierschutzverein Waiblingen und Umgebung e.V.

Telefon: 07151 99 472 56 oder 0171 19 888 79

E-Mail: katzen@tierschutzverein-waiblingen.de

Tierschutzverein Waiblingen e. V. spendet für Sonnen-Stunden

October 20, 2017

Wir haben mitgeholfen ! Schön, dass wir gleichzeitig etwas für die Menschen UND Tiere tun konnten.

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