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Pelz ist peinlich !! (Quelle: Deutscher Tierschutzbund e.V. )
Pelz tragende Tiere werden nach wie vor für die Mode gequält.
Für einen Pelzmantel sterben etwa 150 Chinchillas, 60 Nerze, 30 Nutrias, 18 Füchse, 17 Luchse oder 12 Wölfe. Robben, Waschbären, Eichhörnchen, Füchse und Biber werden alljährlich weltweit zu Millionen gejagt und getötet oder gehen in barbarischen Fallen qualvoll zugrunde.
Nerze, Füchse, Chinchillas und Sumpfbiber vegetieren in engen Drahtkäfigen der Pelztierfarmen dahin. Selbst Hunde und Katzen müssen für modischen Pelz ihr Leben lassen. Felle an Kleidungsstücken, beispielsweise ein Kragenbesatz am Anorak oder Fellbesatz am Stiefel, die als „echt Pelz" oder „echtes Fell" deklariert sind, können von Hunden oder Katzen stammen.
Die Tiere werden in Asien und Osteuropa millionenfach unter grausamen Bedingungen in Gefangenschaft gehalten, vermehrt und qualvoll getötet, indem sie langsam und „fellschonend" stranguliert werden, um ihre Felle vermarkten zu können. Um die Käufer nicht abzuschrecken, tauchen sie hierzulande unter Tarnnamen auf wie beispielsweise Gaewolf (Hund) oder Genotte Katze).
Es gibt genug modische Kleidung, die warm hält.
Boykottieren Sie den Kauf von Pelzartikeln jeglicher Art !
Lassen Sie sich nicht durch Werbeslogans verunsichern wie „die Jagd auf Pelztiere dient der Bestandsregulation" oder „zur Verhinderung ökologischer Katastrophen': Vernichtungsfeldzüge gegen Tierarten, die sich stark vermehrt haben, sind Tierquälerei und ökologisch unwirksam. Das durch den Menschen verursachte Ungleichgewicht in der Natur wird durch solche Eingriffe nicht wieder repariert. Die Natur muss die Möglichkeit erhalten, sich selbst zu helfen.
Das Märchen vom „Gaewolf" Neben den Fellen der klassischen Pelztiere werden auch Felle von Hunden und Katzen, hauptsächlich aus Asien (Thailand, Korea und China) nach Deutschland importiert. Auch in Ost- Europa werden Hunde gefangen, um deren Fell zu gewinnen. Die Felle werden insbesondere zur Herstellung von Pelzbesatz, Lederjacken und sonstigen Lederwaren verwendet. Katzenfelle werden sehr häufig zu Rheumadecken verarbeitet. Die Tiere werden mit unvorstellbar grausamen Methoden umgebracht: Katzen werden stranguliert und ersticken langsam und qualvoll. Hunde werden angebunden und ohne Betäubung erschlagen oder man sticht ihnen in die Leiste, damit sie verbluten ohne dass das Fell beschädigt wird. Häufig sind die Tiere noch nicht einmal richtig tot, wenn sie enthäutet werden.
Die Bezeichnungen der Felle, die sich als Pelzbesatz oder Lederjacke in Modegeschäften wiederfinden, sind völlig unzureichend und oftmals auch falsch. Eine konkrete Deklarationspflicht besteht nicht. Meistens fehlt sogar jegliche Bezeichnung, um welches Fell es sich handelt, und auch die Verkäufer wissen in den seltensten Fällen, von welchem Tier der Pelzbesatz stammt. sind häufig unzureichend. Eine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnungspflicht besteht nicht. Freiwillige Vereinbarungen der Pelzindustrie beinhalten nur Kennzeichnungsvorschriften fĂĽr gängige Pelztierarten. Besonders problematisch sieht es bei der Deklaration von Hunde- und Katzenfellen aus. Um die Verbraucher zu verwirren, werden oft Phantasienamen verwendet. Vorsicht ist geboten bei Bezeichnungen wie „echt Pelz", „echtes Fell" oder „Pelzbesatz“: Hundefelle werden als „Gaewolf", „Wolf von Asien", „Asiatischer Waschbär" oder „Corsac Fox" bezeichnet. Nicht selten werden sie auch einfach als „Lammleder" oder „mountain goat skin" deklariert. FĂĽr Katzenhäute oder -felle verwendet man Begriffe wie „Lipi", „Genotte", „mountain cat", „wild cat", „echt Leder" und „orthopädisches Leder“:
Gängige Bezeichnungen, die in der Pelzbranche verwendet werden und deren Bedeutung finden Sie hier.
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